In Gorinchem schließt Powerspex derzeit ein Simulationsprojekt ab. Dabei geht es um die Entwicklung eines Fernwärmesystems.
Das Abfall- und Energieunternehmen HVC hat mehrere Anlagen im Lande. Die Fernwärme in Gorinchem ist neu und muss erst noch entwickelt werden. Powerspex wurde mit dem Konzept-Engineering für diese noch zu realisierende Fernwärmeanlage beauftragt. Und es ist eine besondere Fernwärme, weil sie sehr nachhaltig ist. Diese Fernwärme wird aus dem Abwasser einer Wasseraufbereitungsanlage gewonnen. Ein sehr nachhaltiges Projekt, das seinen grünen Charakter dem Einsatz von Wärmepumpen verdankt.
Wie energisch die Gemeinde Gorinchem mit dem Aufbau des Wärmenetzes begonnen hat, können Sie hier nachlesen.
Komplexes Thema
Bas Kessel, Projektleiter bei HVC, über das Projekt: "Bei der Erstellung des Lastenheftes für den Lieferanten wurde schnell klar, dass es sich um ein ziemlich komplexes Thema handelt. Das liegt an dem stark schwankenden Wärmebedarf. Das Projekt ist für die Wärmeversorgung der Stadt Gorinchem vorgesehen. Das bedeutet, dass morgens ein großer Wärmebedarf besteht und nachmittags und nachts weniger. Die Anlage besteht aus einer Reihe von Einheiten zur Wärmeversorgung, die jedoch in der Lage sein müssen, sich je nach Wärmebedarf ein- und auszuschalten. Bevorzugt werden Wärmepumpen eingesetzt. Wenn die Wärmepumpe - die nachhaltige Quelle - die Wärme nicht liefern kann, kommen nur Heizkessel zum Einsatz. In Verbindung mit dem stark schwankenden Wärmebedarf ist das ein komplexes Thema. Es ist nicht mehr einfach, darüber nachzudenken, und so kam Powerspex ins Spiel".
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PsxCad-Testszenarien
Sie wurde von Thijs Mangelsdorf von Powerspex in Auftrag gegeben: "Das Projekt läuft gut. Ein großer Teil der Anlage ist bereits geplant worden. Daraus ist ein ganzes Konzept entstanden, in dem genau festgelegt ist, wie die Anlage aussehen soll: wie viele Kessel, ihre Größe, die Größe der Wärmepumpen und des Puffers. Es wurden viele verschiedene Szenarien getestet. Es wurde ein Projekt, das Spaß machte. Ich bin gespannt, was HVC von unserem Ansatz hält."
Kessel nickt wohlwollend: "Wir haben gemerkt, dass Thijs schnell Ergebnisse erzielt und das Modell umrissen hat. Wir haben auch gemerkt - und das hat gut funktioniert -, dass auch andere Kollegen von HVC am Fortschritt beteiligt waren. Oft trafen wir uns zu sechst über Teams und Thijs erklärte, was er simuliert hatte. Ich habe mich manchmal gefragt, ob das für ihn nicht etwas gewöhnungsbedürftig war, sich mit so vielen Leuten zu beraten, aber er hat es gerne gemacht."
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Projekt in Eile
Auf diese Weise gab es viele Fortschrittsbesprechungen. Kessel: "Auf diese Weise waren alle immer auf dem Laufenden und es schien auch schnell zu gehen. Wir hatten es also ein bisschen eilig: Der Auftrag wurde im Frühjahr vergeben. Nach der Ausschreibung und anderen obligatorischen Maßnahmen dauert es eine Weile, und trotzdem musste es in fünf Wochen fertig sein. Wir wollten also jedes Mal wissen, ob die Dinge in die richtige Richtung gehen, und wir waren neugierig auf die Ergebnisse der Simulation. Was musste noch angepasst werden?"
Mangelsdorf hielt alles in Berichten fest, die in einen Abschlussbericht mündeten. Auf diese Weise waren alle Schritte klar und die Ergebnisse ebenso.
Ausschreibung gestartet
Das Konzept für die Anlage ist nun fertig und HVC hat das Ausschreibungsverfahren eingeleitet. Das PsxCad-Dokument wird als Teil der Anwendungsspezifikationen verwendet werden. "Wir hoffen nun, dass wir gute Parteien an Bord bekommen", sagte Kessel.
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Heiliger Gral
Mangelsdorf genießt die Arbeit mit PsxCad. "Es erweist sich einmal mehr als äußerst geeignetes Programm für die Konzepterstellung, gerade wenn es um den nachhaltigen Wandel geht."
Kessel stemt in: “Het is een goede manier om in een vroeg stadium te ontdekken waaraan zo’n installatie moet voldoen en hoe de automatisering eruit zou moeten zien. Op hoofdlijnen natuurlijk, als eerste aanzet.
Min of meer toevallig was ik hier 30 jaar geleden ook al wel mee bezig. Het was toen een soort heilige graal: een model waarmee je van tevoren kunt voorspellen hoe het geautomatiseerd zou moeten worden. ‘Wat zou het een groot voordeel zijn voor de snelheid en om verrassingen te voorkomen’, dachten we toen. Een eenvoudige berekening die je bedenkt, voldoet vaak niet en valt in de praktijk vaak anders uit. Dan is de oplossing heel anders dan verwacht. Een simulatie geeft veel meer en vroegtijdig inzicht, helemaal als het zo intensief gebeurt als in dit geval. De belangrijke punten worden zo duidelijk. Die krijg je zelf niet allemaal verzonnen en die kun je vaak niet onderbouwen; ze blijven vaag. Dit simulatiemodel maakt het veel concreter. Hoewel het uiteindelijk niet 100 procent zeker is. De praktijk is toch altijd de test maar we mogen ervan uitgaan dat we al een grote stap in de goede richting hebben gezet.”
Mangelsdorf ist erst einmal bereit für die HVC, aber für ihn beinhaltet das Projekt in Gorinchem interessantere Themen: "Der Teil der Wasseraufbereitung könnte auch ingenieurmäßig bearbeitet werden. Das scheint mir auch interessant zu sein."