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Engineering in Angola: So arbeiten Sie interkontinental mit Ihrem Kollegen in Hengelo

Wie geht man mit einem großen Misserfolg in Angola um? Heutzutage ist das wirklich kein Problem mehr. Die Kollegen Alen Ajkunic und Bjôrn Kok arbeiteten einfach von Angola und Hengelo aus zusammen. "Wir arbeiten über Kontinente hinweg. Und dazu braucht es nicht einmal viel."

Für Alen Ajkunic von Powerspex war es der erste Besuch in Angola. "Ich war im Auftrag von Damen Dredging dort. Im Hafen liegt ein Baggerschiff, mit dem eine Fahrrinne vertieft werden soll. Der Lastkahn liegt jedoch seit sechs Jahren still und hat immer wieder Ausfälle. Es war meine Aufgabe, die Ursache für die Ausfälle herauszufinden."

Das machte einen persönlichen Besuch in Angola erforderlich. "Der Besuch in Angola war eine Erfahrung für sich. Das gilt für jedes Land, das man besucht, aber ganz besonders für dieses. Es ist sehr arm, die Lebensmittel sind knapp, aber es ist auch bewaldet und hat eine besondere Flora und Fauna. Jedenfalls war ich wegen einer Baggerfahrt dort."

Internet und Teamviewer

Für Ajkunic ist dieser Auftrag das perfekte Beispiel dafür, dass man immer mit seinen Kollegen zusammenarbeiten kann, egal wo auf der Welt man sich befindet.
"Sogar in Angola, einem der ärmsten Länder Afrikas. Alles, was ich brauchte, war eine gute Internetverbindung und Teamviewer. Der Kunde stellte mir ein Modem zur Verfügung und ich konnte loslegen. Ich vor Ort in Angola - Karten prüfen, Füße herausziehen, Messungen vornehmen - und mein Kollege Bjôrn hinter seinem PC in Hengelo. Dieser Auftrag musste sowohl visuell als auch in der Software betrachtet werden, und auf diese Weise klappte es perfekt."

Wieder nach Angola?

Die Aufgabe wurde schließlich erfüllt, obwohl der Rat lautete, die Platine zu ersetzen.
"In sechs Jahren war so viel oxidiert worden, dass eine Reparatur nicht möglich war, selbst wenn alle Teile vorhanden gewesen wären", sagt er. Sollte der Kunde also diesen Rat befolgen, besteht die Möglichkeit, dass ich oder ein Kollege erneut nach Angola reisen müssen. Eine lange Reise, aber wenigstens wissen wir, dass wir mit unseren Kollegen im Ausland gut zusammenarbeiten können. Und dann spielt es wirklich keine Rolle, dass es auf einem anderen Kontinent ist", schließt Ajkunic.